Albläufer

11.10.2026

„Hoch hinaus“ im Rammert!

Gruppenfoto bei der Grillstelle Brünnele

Trotz trüben Herbstwetters und prognostizierten Höhen- und Kilometern fanden sich 16 Wanderwillige am Sonntag, 11.10.2026, beim Bahnhof ein, um – unter anderem –  die höchste Erhebung des Rammerts zu bezwingen. In Fahrgemeinschaften ging es auf direktem Weg in Richtung Rangendingen, um kurz vor dem Ort den Parkplatz „Krummbrückle“ anzufahren. Dort starteten wir bergaufwärts, um bereits nach den ersten Metern einen Zwischenstopp einzulegen und auf die an den Bäumen befestigten holzgeschnitzten Figuren und Nistkästen des Künstlers Kurt Haug (†) aus Rangendingen aufmerksam zu machen, die uns auf einem Großteil unserer Wege begleiteten und viel Freude bereiteten.

Beim Grillplatz „Brünnele“ im Wald wurde das (fast) obligatorische Gruppenfoto gemacht, da zu diesem Zeitpunkt noch alle relativ entspannt aussahen. Der vorangekündigte, etwas anstrengendere Anstieg zum höchsten Rammertberg, der „Hohwacht“, erfolgte nämlich erst im Anschluss. 

Aufwärts der Hohwacht entgegen

So ging es dann auch kurz darauf schwungvoll und trotz der kühlen Temperaturen mit mancher Schweißperle auf der Stirn auf feuchtem, teilweise rutschigem Untergrund bergauf. Als wir die 593,9 m ü. NHN erreicht hatten, verweilten wir einen kurzen Moment an dem vergleichsweise unspektakulären, aber immerhin höchsten Punkt im Rammert, bevor wir über einen schmalen Waldpfad wieder auf den eigentlichen Rundweg mit den vorgenannten Holzschnitzereien kamen.

Beim Aussichtspunkt „Hochburg“ wurde die versprochene Vesperpause mit Blick über Rangendingen eingelegt und zum Nachtisch gab es von den Wanderführern kleine Leckereien, die rasch ihre Wege in die entsprechenden Mägen fanden. Nachdem eine frische Brise aufkam, machten wir uns zügig auf in Richtung des Bleicherhäusles, wo man erneut über die umliegende Landschaft und Rangendingen schauen konnte.

Erörterung eines Grenzsteins

Das nächste Ziel, der Mai(en)bühl, ein freistehender Hügel mitten zwischen Wiesen und Feldern, bot sogar einen 360°-Rundumblick und man konnte die erspähten Berge und Orte mittels einer Orientierungstafel zuordnen. Vorbei an etlichen Highland-Rindern, die sich teilweise sowohl gerne streicheln als auch fotografieren ließen, machten wir die Kehre in Richtung Rangendingen. Der Rückweg führte uns über Feldwege, danach ein Stück entlang der Starzel und vorbei an einer Alpakafarm, bevor es nochmals aufwärts über einen idyllischen Waldpfad und anschließend auf Teeruntergrund abwärts zu den Autos ging, die nach 13,5 Kilometern von allen erfolgreich erreicht wurden. Der nahrhafte und sehr verdiente Abschluss fand in Dußlingen statt und wir bedanken uns bei allen, die uns auf unserer Wanderung begleitet haben ganz herzlich.

Birgit und Rolf

Vogelhaus Mönchhaus von Kurt Haug